
Eriskircher Ried
Ried-, Auenwald- und Flachwassergebiet am Obersee mit Naturschutzzentrum direkt am Bahnhof Eriskirch.
Bild: Pexels
Ruhige Riedlandschaft am deutschen Oberseeufer
Das Eriskircher Ried erstreckt sich laut Naturschutzzentrum entlang des Bodenseeufers vom Stadtrand Friedrichshafen bis zur Mündung der Schussen bei Langenargen. Feuchtwiesen, Altwasser, Auenwälder und die Flachwasserzone bilden einen dichten Naturraum, der für Pflanzen und Tiere wertvoll ist und gleichzeitig gut erlebbar bleibt. Wichtig ist die Haltung: Das Ried ist kein frei bespielbarer Uferpark, sondern ein sensibles Naturschutzgebiet.
Naturschutzzentrum als guter Einstieg
Ein großer Vorteil für Besucher ist das Naturschutzzentrum Eriskirch. Es liegt im ehemaligen Bahnhofsgebäude der Gemeinde und ist damit sehr gut ohne Auto erreichbar. Die Ausstellung ist laut NAZ kostenlos, bittet aber um Spenden; die Öffnungszeiten unterscheiden sich zwischen Sommer- und Winterhalbjahr. Gerade für den ersten Besuch lohnt sich der Start dort, weil Ausstellung, Veranstaltungen und Hinweise helfen, das Gebiet besser einzuordnen.
Unterwegs zu Fuß oder mit dem Rad
Das NAZ beschreibt das Eriskircher Ried als ganzjährig lohnendes Erholungsgebiet, nicht nur während der Irisblüte im Frühjahr. Am Rand des Rieds verläuft der Bodensee-Radweg entlang der Bahnlinie von Friedrichshafen nach Langenargen. Auf gemeinsam genutzten Wegen ist Rücksicht wichtig; reine Fußwege, etwa entlang der Schussen, dürfen laut NAZ nicht mit dem Rad befahren werden. Plane deshalb lieber klare Abschnitte statt spontane Abkürzungen.
Schutzregeln ernst nehmen
Die offiziellen Hinweise sind deutlich: Auf befestigten Wegen bleiben, ruhig verhalten, Pflanzen nicht pflücken und Tiere nicht stören. Die Flachwasserzone des Bodensees darf nicht mit Booten oder anderen Wasserfahrzeugen befahren werden. Für draußen empfiehlt das NAZ wetterfeste Kleidung, feste Schuhe, im Sommer Mückenschutz und für vogelkundliche Führungen ein Fernglas. So wird aus dem Besuch ein Naturerlebnis, ohne den Schutzanspruch des Rieds zu unterlaufen.
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